Letztendlich

Erstmalig erstellt: 23.12.2011

Manfred Luther bei Stadtwiki Dresden:  http://www.stadtwikidd.de/wiki/Manfred_Luther

Manfred Luther in der Sammlungsdatenbank der Museen Dresden

Internet:  https://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Luther

Unter Mitwirkung von:  beratungswerk24 und alexknight.art

Bearbeitet: Old Fritz         Aktueller Stand: 10.5.2021

E-Mai: lifhe@t-online.de              ingrid.adler@t-online.de

Betreut werden noch:

Ingrid Adler: https://www.stadtwikidd.de/wiki/Ingrid_Adler

Karl-Heinz Adler: http://www.stadtwikidd.de/wiki/Karl-Heinz_Adler

Wilhelm Müller: http://www.stadtwikidd.de/wiki/Wilhelm_M%C3%BCller

Bitte behalten Sie Manfred Luther bzw. uns im Auge!

1992 Ab ovo. Ab origine.

1992 Ab ovo. Ab origine. Vom Uranfang an.

 

Diese Original haben das Format einer Postkarte (10,5x14,8cm), ausgeführt mit Lackfarben. Große Ausführungen in A2.

In seinen späten Werken löste sich Manfred Luther vom strengen, bis dahin stets mit einem Zirkel gezogenen Kreis und entwickelt ihn zu einer lebhaften Spirale und zum amorphen Ring weiter. Er nutzte dafür Lackfarbe, die eine glänzende Oberfläche erzeugte und in einigen Arbeiten Farbnasen ausbildete.

Auch in dieser letzten Werkgruppe blieb Manfred Luther dem seriellen Charakter seines Werkes treu: Seine zahlreichen Ringe und Spiralen unterscheiden sich in der Dichte ihrer Ausführung, in der Farbwahl und in den Formaten. Zudem sind sie auf unterschiedliche Untergründe gesetzt.                           Text von Carolin Quermann

Die ersten Arbeiten zum Thema „Ab ovo. Ab origine.“ (Spiralen) entstanden schon 1980, der überwiegende Teil in den 90iger Jahren. Diese Arbeiten gehört als Untergruppe zu der Werksgruppe „Cogito ergo sum“.

1980 Cogito ergo sum

1980 Cogito ergo sumICH DENKE, ALSO BIN ICH

Ab 1980 entsteht die Folge „Cogito, ergo sum“ (Ich denke, also bin ich) „Ohne Anfang, ohne Ende.“ (Kreisbilder; Scheiben: als Symbol – Die Sonne), ausgeführt in verschiedenen Techniken, in Ölkreide und Siebdruck.

Links: Blaue Farbe auf Goldpapier 11,5x12cm                           Rechts: Niederschriften mit schwarzen Kreis 28x45cm auf Karton

Von 1980 bis 1994 konzentrierte sich Manfred Luther auf nurmehr eine geometrische Figur, den Kreis. In ihm erkannte er eine Urform, in der er sein gesamtes philosophisches Ansinnen gebündelt sah. In dieser für den Künstler wesentlichen Werkgruppe schwebt der Kreis in zahlreichen Varianten vor nobel gestalteten Untergründen verschiedenster Machart. All diese Arbeiten überschrieb er mit den Worten René Descartes: „Ich denke, also bin ich“.

Die Kreisbilder waren vom Künstler nicht als autarke abstrakte Werke intendiert. Vielmehr setzte er sie als Denk- und Sinnzeichen ein. Sie stehen stellvertretend für eine philosophische Idee in der Nachfolge Demokrits, in der alle philosophischen Überlegungen bei der Materie beginnen und in der Materie enden. In einer großen Kreisbewegung fallen Anfang und Ende in eins.                                                                      Text von Carolin Quermann

1983 Farbiger Epilog – Auf die Erdentage

1983 Farbiger Epilog – Auf die Erdentage

Übersicht: "Farbiger Epilog - Auf die Erdentage" (24 Figuren) bis 1986
Einzelne Blätter: Siebdruck in 2 und 3 Farben; Größe: 42 x 61 cm
Figuren 3, 6, 16; Größe: 44 x 77 cm

Die 24 geometrischen Grundformen – Kernstück des Lutherschen Gedankenkosmos‘ – setzte der Künstler in den Jahren 1983 bis 1986 in eine Folge farbiger Siebdrucke um, die er mit dem Titel „Farbiger Epilog – auf die Erdentage“ versah. Der Künstler verstand diese farbige Variante als eine „Hymne auf die Augenblicke unseres Erdendaseins“.

Schon der Begriff des Epilogs weist darauf hin, dass der Künstler diese farbige Variante als Nachspiel betrachtete. Sie zählte für ihn nicht originär zur „Idee Konkrete Zeichnungen“.                    Text von Carolin Quermann

1983 Thema Gesichter

1983 Thema Gesichter

Manfred Luther beschäftigte sich schon sehr zeitig (1955) auch mit dem Thema Gesichter. Diese Original haben die Formate: Karteikarte (14,8 x 21,0cm), Postkarte (10,5x14,8cm).

Die ersten Stilisierten Gesichter, mit wenigen Strichen dargestellte Gesichter, von Manfred Luther haben die Jahreszahl 1983.

Stilistisch – nur in den wesentlichen Grundstrukturen dargestellt

Gesichter – Gesichtsausdruck (auch für Vision)

Manfred Luther führt uns vor Augen, wie vielfältig und einzigartig diese markanten Gesichter von der Natur erschaffen sind.

In seinem künstlerischen Freiraum zeigt uns Manfred Luther die Gesichter überspitzt, aber nicht fratzenhaft (verzerrte Gesichter). Das Geschlecht spielt hierbei keine Rolle, mit Ausnahme einer Arbeit.

Es entstanden einzigartige Originale mit unterschiedlichen Techniken: mit Tusche, Gouache, aufgetragenes Wachs für Kratztechniken zumeist auf Karton.

Entwicklung der verschiedenen Themen

Entwicklung zu den verschiedenen Themen

1954-1959   Frühe Arbeiten (Skizzen: Menschen; Gesichter) Realistische Zeichnungen.

seit 1955     Freischaffender Maler und Graphiker. Von seiner Frau erlernte er die Grundlagen (Perspektiven von  Objekten und Anatomie des Menschens).  Des weiteren ersten Techniken der Kunstmalerei (Zeichenkohle, Öl).  Als Autodidakt beschäftigte er sich mit verschiedensten Schriften, Künstler und Philosophen. Stellvertretend  seien genannt: Konfuzius, Horaz, Martin Luther, Wolfgang Goethe, ImmanuelKant, Henri Matisse, Paul Klee und Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch. Am Anfang seines Schaffens stieß Manfred Luther auf Walter  Gropius.  Er lernte ihn noch persönlich kennen, leider verstarb dieser 1969 Seine Verehrung zu ihm und  seinem Punkt waren groß. Manfred Luther fand den Punkt vollkommen!

1956-1962    Zeichenunterricht bei verschiedenen Künstlern. In diesen Jahren fällt der Gärungsprozess des graphischen Werkes „Idee Konkrete Zeichnungen“.

1962-1966    Studien bei Prof. Ernst Hassebrauk. Vom Kern – vom künstlerisch-philosophischen Impetus – her ist das Werk „Idee Konkrete Zeichnungen“. Seit Anfang der sechziger Jahre empfunden, gedacht und arbeitsmäßig fragmentarisch durchgeführt.

1965            Erste Kontakte mit Karl-Heinz Adler, Fritz Löffler und Hermann Glöckner.

1968            Fertigstellung der 24 Schwarzen Tuschblätter zu den „Idee – Konkrete Zeichnungen„.

1970            In diese Zeit fällt eine weitere Werkgruppe „Paraphrasen“ zu den „Idee – Konkrete Zeichnungen“, hergestellt als Tuschzeichnungen und Siebdrucke. Skizzenhafte didaktische Publikationen zu den Paraphrasen und schriftliche Aufzeichnungen laufen als eigenständige Beiträge einher und schließen die Arbeit „Idee Konkrete Zeichnungen“ ab.

1976-1985   Umsetzung der konkreten Figuren 1 – 24 (der schwarzen Tuschblätter) in eine weitere Werkgruppe, die Schwarz/Weiß /Grauen Siebdrucke.

1980-1991   Entsteht ein große Folge „Ab ovo – Vom Uranfang an“ (sogenante Spirale)  ausgeführt in Lackfarben.

1980-1994   entsteht die Folge „Cogito, ergo sum“ „Ohne Anfang, ohne Ende.“ (Kreisbilder), ferner „Asche zu  Asche“in verschiedenen Techniken ausgeführt in Ölkreide und Siebdruck. Seit dem zahlreiche Einzel-
und Gruppenausstellungen.

1980-1998   Entsteht zur Folge „Ab ovo“ eine Untergruppe „Ab origine – Vom Uranfang an“ (Farbmischungen), ausgeführt vorwiegend in Lackfarben.

1982            Erste Personalausstellung im Zentralinstitut für Kernforschung Rossendorf bei Dresden.

1983-1986   Umsetzung der konkreten 24 Figuren in Farbe – Siebdruck-zyklus „Farbiger Epilog, auf die Erdentage„.

1991            Personalausstellung im Kupferstich-Kabinett Dresden. Hierzu erscheint der Katalog „Idee Konkrete Zeichnungen“.

1991            Arbeitsurlaub im Atelier von Jürgen Blum in Hünfeld.

1992            Mitglied des deutschen Künstlerbundes

1993            Umzug nach Dresden-Weißig, Radebergerstraße. Hier entstehen noch einige Kreisbilder, Spiralen und Farbmischungen. Sein Keller 23m² diente ihm als Atelier.

Texte: Ingrid Adler, Carolin Quermann, Fritz Hennig

Grundlegendes

Aussagen

Denkgebäude
Man sollte vermeiden, mich nur als Maler, Künstler zu sehen, mich immer in einen Fachbereich zu stopfen.

Alles wäre zu eng.

Mein Wesen (meine Kreativität) ist dort zu finden, wo das Begriffliche an den Rändern des Bewußtseins zerrt.

Aller philosophischer Erkenntnisdrang strebt danach, Möglichkeiten und Grenzen zu suchen und abzustecken, sinnliche Wahrnehmungen und die Vielfalt der Erscheinungen zu ordnen und zu verstehen. Philosophische Positionen können nur durch erkenntnistheoretische Ergebnisse weitergeführt bzw. geschlossen werden. Dieser entwicklungsgeschichtliche Prozeß durchläuft drei Stufen

–      Mystik

–      Symbolik                                                                  (Denkprinzip)

–      Geistige Grundsatzerklärung

>Idee Konkrete Zeichnungen< / Künstlerische Paraphrase / Metapher von: >Alle philosophischen Überlegungen beginnen bei der Materie und enden bei der Materie<, mit der Schlußfolgerung als neuralgischer Punkt und tiefster Sinn der Arbeit, daß unsere gesamte Begriffs- und Geisteswelt zwischen diesen beiden Polen, in diesem Kreis- und Gedankenschluß liegt.

Bis an diese letztmögliche – objektivierte Grenze, in dieser Konsequenz, hat bisher – im künstlerischen Ergebnis – noch keiner empfunden und gedacht.“                                                                      Manfred Luther

2014 / 2

Manfred Luther – Maler, Konstruktivist & Philosoph

Freitag, 21. Februar 2014 08:00  Dresden Fernsehen

Manfred Luther-Ausstellung in Städtischer Galerie Dresden

Die Städtische Galerie stellt noch bis zum 18. Mai Werke des Dresdner Künstlers Manfred Luther aus.+++

Manfred Luther ist einer der unbekannteren Dresdner Künstler, da sein Stil zu DDR-Zeiten keine Anerkennung fand. Zu Unrecht, befindet die Städtische Galerie und widmet ihm deshalb eine Ausstellung.
Beim Besuch von „Der lange Weg zum Kreis“ können die Besucher die künstlerische Entwicklung des Autodidakten nachvollziehen.
In den sechziger Jahren entwickelte Luther 24 geometrische Grundformen. Deren verschiedene Kombinationsmöglichkeiten erlaubten ihm, Schlichtheit und Komplexität miteinander zu verbinden.
Während seiner späteren Auseinandersetzung mit dem Kreis wurden Luthers Arbeiten tiefsinniger. Das beweisen auch eindrucksvoll seine Notizen, welche ebenfalls in der Ausstellung zu sehen sind.
Interview mit: Gisbert Porstmann, Direktor
Die Ausstellung zeigt über 100 Werke Luthers und läuft noch bis zum 18. Mai.

http://www.dresden-fernsehen.de/Aktuelles/Artikel/1347089/Manfred-Luther-Ausstellung-in-Staedtischer-Galerie-Dresden/

DresdenEins.TV                        Beitrag vom: 18.02.2014

Der lange Weg zum Kreis

Das Weltall ist ein Kreis, dessen Mittelpunkt überall, dessen Umfang nirgends ist. Das wusste schon der französische Mathematiker und Literat Blaise Pascal. Einer, der dem Kreis ebenfalls einen ganzen kreativen Kosmos widmete, ist der Dresdner Künstler-Philosoph Manfred Luther. Mit aller Kraft untersuchte er geometrische Grundformen und ihre Kombinationsmöglichkeiten – in hunderten von Tuschezeichnungen bis hin zu Siebdrucken. Eine Auswahl seiner Werke ist aktuell in der Städtischen Galerie Dresden ausgestellt.

Sein philosophisches Werk war für ihn der Kern seiner künstlerischen Überlegungen. Nach der Auseinandersetzung mit den geometrischen Grundformen bestimmte er den Kreis als absolute Form. Ab 1980 brachte er ihn unzählige Male aufs Papier – in unzähligen Varianten.

In jedem der Werke steckt enorme Präzision. Manfred Luther war gelernter Technische Zeichner – davon profitieren viele seine Bilder.

Obwohl sein Werk nur wenig bekannt ist, gehört Manfred Luther zu den wichtigsten Vertretern der konstruktiven Kunst in Dresden – eine Kunstrichtung, die in der DDR offiziell nicht geduldet wurde.

www.museen-dresden.de  / http://www.stadtwikidd.de/wiki/Manfred_Luther 

Manfred Luther. Der lange Weg zum Kreis

  1. Februar bis 18. Mai 2014

Manfred Luther (1925-2004) gehört zu den wichtigen Vertretern ungegenständlicher Kunst in Dresden. Von 1960 an entwickelte er eine Serie von 24 geometrischen Grundformen. Hunderte von Varianten gingen daraus hervor.
Von 1980 an setzte sich Manfred Luther mit der einfachen Urform des Kreises auseinander, den er auf edel gestaltete Untergründe setzte. Als gleichnishafte Bedeutungsträger versinnbildlichen diese Arbeiten eine große, weltumspannende Kreisbewegung, in der Anfang und Ende zusammenfallen.

In der Ausstellung werden Manfred Luthers wichtigste Werke zusammengetragen und dessen langer Weg zum Kreis nachgezeichnet. Das OEuvre des zurückgezogen arbeitenden Künstlers ist nun erstmals in dieser Breite zu entdecken.

Nov.2013 Vorschau Sonderausstellung  http://www.museen-dresden.de/

„… Auf den Spuren von Malewitsch und Mondrian, …, hat Adler zusammen mit einer Gruppe Gleichgesinnter wie den Dresdnern Manfred Luther, Wilhelm Müller oder Friedrich Kracht, … Horst Bartnig und Marion Monden, …“

Artikel – Kultur: Zum 85. Geburtstags von Karl-Heinz Adler. [DNN 20.Juni 2012; Seite 10]

„Manfred Luther – Ich denke, also bin ich“

Ausstellung im Foyer und in der 4. Etage der Sächsischen Landesärztekammer. [Ärzteblatt 01/2007] (http://www.123people.de/ext/frm?ti=personensuche%20telefonbuch&search_term=manfred%20luther&search_country=DE&st=suche%20nach%20personen&target_url=aHR0cDovL3d3dy5zbGFlay5kZS81MGFlYmwvMjAwNy9hcmNoaXYvMDEvcGRmLzAxMDdfMDM1LnBkZg%3D%3D&section=weblink&wrt_id=224)

„Karl-Heinz Adler, Manfred Luther, Wilhelm Müller gelten als große Solitäre konkreter Kunst.“

Universitätssammlungen Kunst+Technik – Impulse – Positionen Dresdner Künstler. [Pressemitteilung 04/2006] (http://www.altana-galerie-dresden.de/ausstellungen/impulse/kuenstler/portraits/manfred-luther.html)

„Reminiszenz an einen Einzelgänger

Manfred Luther – Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis.“

Ausstellung „Cogito ergo sum“ Galerie Hieronymus. [DNN 22.Dez. 2004]

2014 / 1

Manfred Luther – Der lange Weg zum Kreis

Foto: Martin Förster               erschienen am 14.02.2014

15. Februar bis 18. Mai Sonderausstellung

Eröffnung: Freitag, 14. Februar 2014, 19 Uhr

Manfred Luther (1925-2004) gehört zu den wichtigen Vertretern nonfigurativer Kunst in Dresden. Ausgebildet als technischer Zeichner, näherte er sich der Kunst als Autodidakt.
Manfred Luther arbeitete zunächst figürlich, beschäftigte sich aber schon in den 1950er Jahren mit abstrakten Formen. Von 1960 an entwickelte er eine Serie von 24 geometrischen Grundformen, die er „Idee Konkrete Zeichnungen“ nannte. Ausgeführt in aufwendigen, aus einzelnen Strichungen bestehenden Tuschzeichnungen, aber auch in Siebdrucken, dienten sie dem Künstler in erster Linie als didaktisches Anschauungsmaterial für seine erkenntnistheoretischen Überlegungen und Niederschriften. In der Folge entstand seine Werkgruppe „Paraphrasen“, in der er die gleichsam unendliche Vielfalt der 24 Grundformen exemplarisch vorführte.
Von 1980 bis 1994 setzte sich Manfred Luther mit der einfachen Urform des Kreises auseinander, den er auf noble, verschieden gestaltete Untergründe setzte. Als gleichnishafte Bedeutungsträger versinnbildlichen diese Arbeiten eine große, weltumspannende Kreisbewegung, in der Anfang und Ende zusammenfallen.

In der Ausstellung werden Manfred Luthers wichtigste Werke zusammengetragen und dessen langer Weg zum Kreis nachgezeichnet. Das Oeuvre des zurückgezogen lebenden Einzelgängers ist nun erstmals in dieser Breite zu entdecken.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

http://www.galerie-dresden.de/index.php?node=153

Werk von Konstruktivist Luther prominent ausgestellt

Dresden (dpa/sn) – 24 geometrische Grundformen sind Herzstück des Schaffens des Dresdner Künstlers Manfred Luther (1925-2004). Eine Sonderschau der Städtischen Galerie stellt ab Samstag das Werk des wichtigen Vertreters konstruktiver Kunst erstmals umfangreich vor. Unter dem Titel «Der lange Weg zum Kreis» (bis 18. Mai) sind mehr als 100 Arbeiten des Künstlers aus den Jahren 1956 bis 1992 zu sehen, wie das Museum am Freitag mitteilte. Dazu gehören Neuentdeckungen aus dem Früh- wie Spätwerk und Schriftstücke zu erkenntnistheoretischen Überlegungen zum Verhältnis von Inhalt und Form. Die Werke sind Leihgaben aus dem Nachlass des Künstlers sowie Museen und Galerien.

Luther, ausgebildeter Technischer Zeichner, näherte sich der Kunst autodidaktisch. Zunächst arbeitete er figürlich, beschäftigte sich aber auch früh mit abstrakten Formen. Sein Lebenswerk sei in aller Stille und Abgeschiedenheit entstanden, «ein Kosmos aus gedanklichen Verknüpfungen, Erkenntnissen und künstlerischen Umsetzungen», hieß es. So untersuchte er Kombinationsmöglichkeiten seiner geometrischen Grundformen in über 500 Skizzen und zahlreichen großformatigen Tuschzeichnungen und Siebdrucken. 1980 bis 1994 konzentrierte er sich dann auf die geometrische Form des Kreises – in zahllosen Varianten.    http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/KULTUR/Werk-von-Konstruktivist-Luther-prominent-ausgestellt-artikel8708704.php

Auch: http://www.focus.de/regional/dresden/museen-werk-von-konstruktivist-luther-prominent-ausgestellt_id_3615570.html

24 geometrische Grundformen sind Herzstück des Schaffens des Dresdner Künstlers Manfred Luther (1925-2004).                      Eine Sonderschau der Städtischen Galerie stellt  (Siehe oben!)