Ergänzungen

„I D E E  K O N K R E T E   Z E I C H N U N G E N“Ergänzungen

Kontrollierender, vergleichender Nachvollzug – im Rahmen gegebener Prämissen, spezifischer geschichtlicher Empirie!

 Die Begriffe „Idee“ (diskursives Denken) „Konkret“ als philosophische Kategorie.

Auszug (Grundkonzeption):

Der geometrische Formenkanon der „Idee Konkrete Zeichnungen“ als künstlerischer Bedeutungsträger, Paraphrase und Metapher für die philosophische Maxime 1:

„Alle philosophischen Überlegungen beginnen bei der Materie und enden bei der Materie“,

mit der Schlussfolgerung: als neuralgischer Punkt und tiefster Sinn der Arbeit, dass unsere gesamte Begriffs- und Geisteswelt, zwischen diesen beiden Polen, in diesem Kreis- und Gedankenschluss liegt.

Nachsatz (Grundkonzeption):

„Bis an diese letztmögliche – objektivierte Grenze, in dieser Konsequenz, hat bisher – im künstlerischen Ergebnis – noch keiner empfunden und gedacht.“

Also ein geistiger Bindfaden um das Paket, in dem alle Kunst steckt.

(kultisch, philosophisch – erkenntnistheoretisches Fundament)

Geometrische Figuren als philosophische Bedeutungsträger.

Einige Beispiele seien hier ausgeführt:

Kultwelt von Anbeginn

„Anikonische Bilder“          Collignow / Worringer

  •  Kreis                         Universum, Sonnengötter u. a.
  •  Viereck         Irdische Welt
  • Dreieck                     Werden, Sein, Vergehen                          Ellipse           Fruchtbarkeit
  • Halbkreis                 Schöpfung
  • Rechteck      Urstoff, Materie
  • Rhombus                 Weib, Schoß
  • Altchinesisch / Lehre von den sechs Elementen / Kreis / Viereck / Dreieck/ Erde, Wasser, Feuer, Luft, Himmel, Erkenntnis.

Schwarzer Kreis (Wu-Gi) 500 vor der Zeitrechnung – „Vor der Erkenntnis von Gut und Böse:“

Nochmals:(siehe Grundkonzeption)

  • Malewitsch:              Schwarzes Quadrat                                               Mystik            philosophisches
  • Mondrian:                 Horizontale / Vertikale                                       Symbolik           Denkmodel.
  1. Luther:                „Idee Konkrete Zeichnungen“                        Grundsatz         erkenntnistheoretisch

          (Materie zu Materie)

Anders gesehen: (Spektrum total)

Von der Talenteübung (Zitat: Malewitsch) bis zur „Idee Konkrete Zeichnungen“ –als letzte erkenntnistheoretische Konsequenz.

Maler              Künstler                    Philosoph                           „Idee“

Maler              Maler                         Maler                                    erkenntnistheoretisch

„Idee Konkrete Zeichnungen“

Maximal –  Art /       Sinn und Wesen, philosophisch – erkenntnistheoretisch.

                                   Geometrischer Formenkanon als Bedeutungsträger,

                                   als M A X I M U M  in der Aussage (Materie zu Materie) –

in seiner ganzen Selbstverständlichkeit und Natürlichkeit.

Kunst deutet an.                 Heraklit

Kontrollierender, vergleichender Nachvollzug – im Rahmen gegebener Prämissen, spezifischer geschichtlicher Empirie!

Zur Ortung – keine Wertung. „Idee“ (diskursives Denken / hier als Novum)

Kausalität / Authentizität / Identität / philosophisch – erkenntnistheoretische Konstellation der Arbeit „Idee Konkrete Zeichnungen“ haben, a priori, nichts mit folgenden spezifischen Regel-Begriffen – im globalen Verständnis – zu tun:

  • Konstruktivismus
  • Konkret, nicht philosophisch
  • Konstruktiv
  • Visuelle Kommunikation
  • Farbe  / Form /  Gestaltung
  • Licht  / Raum /  Bewegung /  Material
  • Farbfelder  / Strukturen
  • Gestaltpsychologie  / Farbpsychologie
  • Bewegungspsychologie  / Suggestivpsychologie
  • Spezifischer Stilpluralismus
  • Spielerische Energien  /  Kinetische Energien
  • Minimal – Art /  Reduktion (Dinge)
  • Material

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