1980 Cogito ergo sum - ICH DENKE, ALSO BIN ICH


Ab 1980 entsteht die Folge "Cogito, ergo sum" (Ich denke, also bin ich) "Ohne Anfang, ohne Ende." (Kreisbilder; Scheiben: als Symbol - Die Sonne), ausgeführt in verschiedenen Techniken, in Ölkreide und Siebdruck.

     
Blaue Farbe auf Goldpapier 11,5x12cm                                                  Niederschriften mit schwarzen Kreis 28x45cm auf Karton

Von 1980 bis 1994 konzentrierte sich Manfred Luther auf nurmehr eine geometrische Figur, den Kreis. In ihm erkannte er eine Urform, in der er sein gesamtes philosophisches Ansinnen gebündelt sah. In dieser für den Künstler wesentlichen Werkgruppe schwebt der Kreis in zahlreichen Varianten vor nobel gestalteten Untergründen verschiedenster Machart. All diese Arbeiten überschrieb er mit den Worten René Descartes: „Ich denke, also bin ich".

Die Kreisbilder waren vom Künstler nicht als autarke abstrakte Werke intendiert. Vielmehr setzte er sie als Denk- und Sinnzeichen ein. Sie stehen stellvertretend für eine philosophische Idee in der Nachfolge Demokrits, in der alle philosophischen Überlegungen bei der Materie beginnen und in der Materie enden. In einer großen Kreisbewegung fallen Anfang und Ende in eins. Text von Carolin Quermann


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E-Mai: lifhe@t-online.de         ingrid.adler@t-online.de           Unter Mitwirkung von webumsatz24                 Erstmalig: 23.12.2011
Internet:  https://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Luther           Erstellt: Fritz Hennig                                 Aktueller Stand: 28.04.2019

Manfred Luther bei Stadtwiki Dresden: http://www.stadtwikidd.de/wiki/Manfred_Luther

Manfred Luther in der Sammlungsdatenbank der Museen Dresden

Karl-Heinz_Adler: http://www.stadtwikidd.de/wiki/Karl-Heinz_Adler

Wilhelm Müller: http://www.stadtwikidd.de/wiki/Wilhelm_M%C3%BCller